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Weihnachten – Fest der Liebe und des Friedens. Lichter glitzern, die Familie kommt zusammen um die Feiertage gemeinsam zu genießen. Geschenke austauschen, leckeres Essen, gute Gespräche. Die Großeltern sehen endlich die Enkel wieder, die Kinder haben vor Aufregung rote Backen, es wird gebacken, gekocht und musiziert.
So jedenfalls die Wunschvorstellung.
Die Realität sieht leider oft anders aus. Die Teenager haben „Null Bock“ den ganzen Abend mit der langweiligen Familie zu verbringen, die Eltern sind gestresst und zu guter Letzt gibt es
noch unschöne Auseinandersetzungen mit den Großeltern.
Hören Sie dazu meine Tipps im Interview mit dem SWR – damit Ihr Weihnachtsfest harmonisch verläuft und allen als eine schöne Zeit in Erinnerung bleibt.
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Nun ist es schon wieder eine Woche her, seit ich vom großen Knigge Gipfel zurückgekommen bin. – Das waren schon drei besondere Tage auf dem Petersberg im Gästehaus der Bundesregierung. Ein besonderer Ort, tolle Referenten, spannende Themen und engagierte Teilnehmer sorgten für eine unvergessliche Zeit.
Beim Thema Knigge scheiden sich ja die Geister: Die einen sagen, ja – das ist wichtig, da sollte man sich auskennen. Übrigens, man glaubt es kaum – gerade die jungen Leute sind da sehr interessiert, wollen alles ganz genau wissen und fragen mir in meinen Seminaren Löcher in den Bauch. Die anderen rümpfen die Nase und sagen, dass ist doch alles reaktionärer Mist, den die Welt nicht braucht.
Dieses Naserümpfen hat häufig damit zu tun, dass die Menschen meinen, Knigge-Regeln seien eine Ansammlung strenger Vorschriften, die ganz genau bestimmen, wie man zu sitzen oder zu stehen hat, wie man das Messer richtig hält und Herrn oder Frau Hochwohlgeboren richtig anredet.
Das Anliegen des Freiherrn von Knigge war aber ein durch und durch demokratisches.
Dem 1752 in Bredenbeck bei Hannover geborenen Aufklärer ging es vielmehr darum, das Bürgertum dabei zu unterstützen, sich vom damals noch vorherrschenden Feudalabsolutismus zu emanzipieren. Er wollte eine bessere Gesellschaft schaffen, mit gleichen Rechten für alle Stände. Und er war der Überzeugung, dass dazu Ethik, Moral, Geist und Bildung, sowie Menschlichkeit und Herzenswärme notwendig waren. Gute Umgangsformen sollten dabei kein Selbstzweck sein, sondern dazu dienen, einen sympathischen, interessanten und wertschätzenden Umgang miteinander zu ermöglichen.
In seinem 1788, also ein Jahr vor der französischen Revolution erschienen Buch „Über den Umgang mit Menschen“ finden sich übrigens keine Vorschriften zu Stil und Etikette, sondern Empfehlungen zum menschlichen Miteinander. Erst in der Restaurationszeit nach 1815 wurde das Buch, das mittlerweile in jedem bürgerlichen Haushalt zu finden war, immer mehr zu einer Benimmfibel umgeschrieben.
Ich finde nur so – begleitet von einer inneren Haltung von Wertschätzung und Respekt gegenüber anderen Menschen, machen Knigge-Regeln Sinn. Ohne diese Haltung bleiben Benimm-Regeln platte Attitude und verfehlen ihren eigentlichen Sinn.
Ich glaube übrigens auch, dass gute Umgangsformen eine große Hilfe sind, um die großen Herausforderungen zu meistern, vor denen wir zur Zeit stehen: Klimawandel, knapper werdende Ressourcen, Bevölkerungsexplosion und Kulturen, die durch Migration, größere Mobilität und moderne Kommunikationsmittel immer enger zusammen rücken.
Wenn wir diese Herausforderungen meistern wollen, müssen wir lernen, respektvoll und wertschätzend miteinander umzugehen. Wir müssen lernen, andere Kulturen, und damit andere Werte zu achten und so die Basis für ein gutes und faires Miteinander zu legen. Wertschätzend und respektvoll bedeutet dabei nicht, dass ich die Meinung meines Gegenübers teilen muss. Es bedeutet vielmehr, dass ich ihn in seinem Anderssein, mit seiner anderen Einstellung respektiere.
Freiherr von Knigge schreibt in seinem Buch „Über den Umgang mit Menschen“ :
„Lerne den Ton der Gesellschaft anzunehmen, in der du dich befindest.“ – Ich glaube, die „Symphonie unserer Gesellschaft“ wird bunter, vielfältiger und voller neuer Töne werden. Tragen wir dazu bei, dass einige schöne Harmonien dabei entstehen!
Ich wünsche Ihnen eine schöne Adventszeit.
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Spätestens seit meinem letzten Podcast wissen Sie ja, dass Sie einen guten Eindruck machen, wenn Sie Ihren Kunden bereits im Foyer Ihrer Firma abholen. Aber wie geht das nun mit dem richtigen Begleiten? Auf welcher Seite geht der Gast, wer geht vor, wenn man an eine Treppe kommt, den Aufzug oder einen neuen Raum betritt?
Diese Fragen klären wir in dieser Podcastfolge.
Die Ehrenseite des Gastes ist an Ihrer rechten Seite, was auf die alte Regel zurückgeht „links schützt rechts“.
Soll heißen, rechts ist in der Regel Ihr „starker“ Arm, der freie Arm, mit dem Sie gegebenenfalls links „das Schwert ziehen können“. (Auf diesem historischen Hintergrund ist die Regel entstanden.)
Dem Gast gebührt immer dann der Vortritt wenn sie einen „geschützten“, das heißt geschlossenen und gut überschaubaren Raum betreten. Treten sie hingegen hinaus ins Freie, so gehen Sie voraus um zu überprüfen, ob „die Lage sicher ist“.
Genauso verhält es sich bei der Benutzung der Treppe: Sie sichern Ihren Gast für den Fall, dass er stürzt. Das bedeutet, wenn Sie die Treppe hinauf gehen, gehen Sie hinter dem Gast, beim Hinuntergehen gehen Sie vorne.
Die Quintessenz all dieser Regeln ist hier schön zu sehen: Ihr Gast oder Kunde ist der Ranghöhere und Sie tun alles, damit er sich so wohl und sicher wie nur möglich fühlen kann.
Welche Fragen beschäftigen Sie im Umgang mit Ihren Kunden? Schreiben Sie mir, ich nehme Ihre Themen gerne auf und beantworte Ihre Fragen.
Übrigens: wenn Sie sich den Rundumschliff in Sachen Knigge holen wollen, dann kommen Sie doch zum „Großen Knigge Gipfel“ auf den Petersberg nach Bonn. Vom 20. Bis 22. November 2014 dreht sich dort alles um das Thema zeitgemäße Umgangsformen.
Nutzen Sie die Gelegenheit, von den führenden Knigge Experten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz zu lernen. Und das in der einzigartigen Atmosphäre des ehemaligen Bundesgästehauses, dem Grandhotel Petersberg. Hier nächtigten und arbeiteten schon die Queen, Leonid Breschnew und amerikanische Präsidenten.
Vielleicht sehen wir uns ja in meinem Workshop: „Bühne frei: So präsentieren Sie sich mit WOW-Effekt!“ Ich stelle Ihnen zwei verblüffend einfache Methoden vor, mit denen es Ihnen gelingt, auch in schwierigen Situationen souverän und gelassen zu bleiben.
Alle drei Tage sind auch einzeln buchbar. Schauen Sie doch mal ins Programm, und entscheiden Sie, welche Themen für Sie interessant sind. Das Programm finden Sie hier.

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Der zuvorkommende, freundliche Empfang Ihres Kunden ist die Basis Ihrer Gespräche und Verhandlungen.
Deshalb: rollen Sie Ihrem Kunden den roten Teppich aus.
Wie das geht, erfahren Sie in diesem Podcast. Mit ein paar einfachen Verhaltensweisen schaffen Sie eine Atmosphäre, in der sich alle wohlfühlen.
Übrigens: wenn Sie sich den Rundumschliff in Sachen Knigge holen wollen, dann kommen Sie doch zum „Großen Knigge Gipfel“ auf den Petersberg nach Bonn. Vom 20. Bis 22. November 2014 dreht sich dort alles um das Thema zeitgemäße Umgangsformen.
Nutzen Sie die Gelegenheit, von den führenden Knigge Experten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz zu lernen. Und das in der einzigartigen Atmosphäre des ehemaligen Bundesgästehauses, dem Grandhotel Petersberg. Hier nächtigten und arbeiteten schon die Queen, Leonid Breschnew und amerikanische Präsidenten.
Vielleicht sehen wir uns ja in meinem Workshop: „Bühne frei für Ihren Auftritt mit WOW-Effekt!“ Ich stelle Ihnen zwei verblüffend einfache Methoden vor, mit denen es Ihnen gelingt, auch in schwierigen Situationen souverän und gelassen zu bleiben.
Alle drei Tage sind auch einzeln buchbar. Schauen Sie doch mal ins Programm, und entscheiden Sie, welche Themen für Sie interessant sind. Das Programm finden Sie hier.

Deutscher Knigge-Rat Oktober 2014
Für alle, die noch gar nicht wussten, dass es den Deutschen Knigge-Rat gibt, und die sich jetzt vielleicht fragen, was der Deutsche Knigge-Rat eigentlich so tut, hier ein paar Antworten:
Der Deutsche Knigge-Rat besteht aus Experten unterschiedlicher Fachgebiete. Die Mitglieder arbeiten unabhängig und ehrenamtlich. Die Amtsdauer der Mitglieder ist auf 3 Jahre befristet. Damit soll sicher gestellt werden, dass der Knigge-Rat im schnellen Wandel der Zeit stets aktuelle, neue und vielseitige Impulse aus allen Bereichen der Gesellschaft erhält.
Der Expertenkreis setzt sich visionär, praktisch, ideell und kontrovers mit neuen Trends, Ideen und Fragestellungen zu zeitgemäßen Umgangsformen auseinander. Auch andere aktuelle, gesellschaftlich relevante Themen werden diskutiert. So war letztes Jahr „Inklusion“, bzw. Umgang mit Behinderung das Thema. Dieses Jahr ist es Social Media Etiquette, also die Frage, wie man sich auf dem Parkett der sozialen Netzwerke sicher bewegt und peinliche Situationen und eventuellen Image-Schaden vermeidet.
Ein wichtiger Punkt in Bezug auf den Umgang mit Etiquette-Regeln: die Idee, anderen Menschen mit einer inneren Haltung von Respekt und Wertschätzung zu begegnen. Nur so bleibt der eigentliche Sinn moderner Umgangsformen erhalten. Aus dieser Motivation heraus trifft sich das Gremium regelmäßig, um zeitgemäße Empfehlungen für den Umgang miteinander und Orientierung zu geben.
In der einzigartigen Atmosphäre des ehemaligen Bundesgästehauses haben Sie drei Tage lang die Gelegenheit von den führenden Knigge-Experten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz zu lernen. Alle Tage sind auch einzeln buchbar.